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Muttertag goes international – Wie feiert man rund um den Globus?

 

Muttertag – Einer der bedeutendsten Tage für alle Frauen und Mütter steht vor der Tür ! Doch wo hat dieser Festtag eigentlich seinen Ursprung und wie feiern andere Länder diesen Tag? Wir haben uns auf die Spuren des Muttertags begeben und sind einmal rund um den Globus gereist, um herauszufinden, wie und wann andere Länder und Kulturen diesen Tag feiern.

Muttertag-Fact #1: Der Muttertag hat seinen Ursprung in der englischen sowie US-amerikanischen Frauenbewegung der 1860er Jahre. Der Grundgedanke war zunächst einen Tag – Mothers Friendship Day – ins Leben zu rufen, an dem Frauen und Mütter sich versammeln um Fragen aller Art diskutieren zu können. Daraus ist später eine Mütter-Friedenstag-Initiative (peace and motherhood) entstanden, die sich dafür einsetzte, dass Söhne nicht länger in Kriegen geopfert werden sollen. Schließlich haben sich ähnliche Bewegungen auch in Europa durchgesetzt, vor allem um sich für bessere Bildungschancen und Rechte für Frauen starkzumachen.

Muttertag-Fact #2: Den Muttertag wie wir ihn heute kennen, entstand allerdings erst 1907 in Grafton, wo die Methodistin und Tochter der Gründerin des Mothers Friendships Day, Ann Maria Reeves, zu Ehren ihrer verstorbenen Mutter einen Gedenktag veranstaltete und schließlich allen Müttern eine Andacht widmete.

Muttertag-Fact #3: Um den Muttertag schließlich auch international zu verbreiten wurde die so genannte Mother’s Day International Association gegründet. Ab 1917 wurde der Ehrentag dann auch in der Schweiz und ab 1923 beziehungsweise 1924 in Deutschland und Österreich eingeführt.

Muttertag-Fact #4: In den meisten Ländern, wie Österreich und Deutschland, wird der Muttertag am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. Allerdings finden sich, global betrachtet, von Anfang Februar bis Ende Dezember viele Gelegenheiten Muttertag zu feiern. So ehrt Norwegen seine Mütter am zweiten Sonntag im Februar, Indonesien hingegen feiert sie am 22. Dezember. Andere Länder haben wiederum überhaupt kein festes Datum für den Muttertag. In Äthiopien wird beispielsweise der Muttertag gefeiert, wenn im Oktober oder November die ersten Regentropfen fallen.

 

Trotz der unterschiedlichen Termine für die Feierlichkeiten, sind die Muttertagsbräuche erstaunlicherweise in den meisten Ländern sehr ähnlich. Von wegen andere Länder, andere Sitten. Wenn es um die liebe Mama geht, ticken wir wohl alle gleich. Da wird gebastelt, gesungen und gebacken. Und auch Blumen und Pralinen werden in der ganzen Welt an die Mutter verschenkt– „Danke sagen“ geht wohl überall auf die gleiche Art.

Und wenn euch noch eine Idee fehlt, wie ihr dieses Jahr „Alles Liebe zum Muttertag“ sagen könnt, dann besinnt euch doch zurück an die gute, alte Zeit und tragt ein Gedicht vor:

 

Wir wären nie gewaschen,
und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher
und schmutzig wär das Hemd. 

Wir äßen Fisch mit Honig
und Blumenkohl mit Zimt,
wenn Du nicht täglich sorgtest,
dass alles klappt und stimmt. 

Wir hätten nasse Füße
und Zähne schwarz wie Ruß
und bis zu beiden Ohren
die Haut voll Pflaumenmus. 

Wir könnten auch nicht schlafen,
wenn Du nicht nochmal kämst
und uns, bevor wir träumen
in Deine Arme nähmst. 

Und trotzdem! Sind wir alle
auch manchmal eine Last
Was wärst Du ohne Kinder?
Sei froh dass Du uns hast !!!

 

 

 

Und wer dieses Jahr besonders viel angestellt hat, der backt einfach noch folgenden Kuchen und alle Sünden sind vergessen:

Der Kokos-Zitronen-Muttertags-Kuchen:

Das Rezept hat übrigens die Bloggerin von doubledippingblog.com extra für uns zum Muttertag kreiert.

 

Zutaten:

3 mittelgroße Bio-Eier

160 g Kristallzucker

120 ml NOAN Classic

230 g Naturjoghurt (1 %)

100 g Kokosflocken

100 g Mandelmehl bzw. sehr fein geriebene Mandeln (Alternative: 100 g Semmelbrösel)

Schale von einer Bio-Zitrone

½ Päckchen Backpulver

Prise Salz

 

Zubereitung:
 

Den Ofen auf 180° C vorheizen. In der Zwischenzeit in einer Schüssel den Zucker mit den Eier schaumig schlagen. Nach und nach die restlichen Zutaten hinzugeben und gut unterrühren bis ein glatter, heller Teig entstanden ist. Den sehr flüssigen Teig in eine ausgefettete, mit Bröseln vorbereitete Form füllen und circa 50 bis 55 Minuten backen.

Für die Glasur Kuvertüre über einem Wasserbad erhitzen und die geschmolzene Schokolade über den Kuchen verteilen.

Alternativ kann auch eine Zitronen-Glasur zur Verzierung verwendet werden. Einfach einen Teelöffel Zitronensaft mit 60 g Staubzucker glattrühren und über den Kuchen geben.

 

Weitere Geschenkideen zum Muttertag oder anderen Anlässen findet ihr wie immer auf unserer Homepage!

 

© Fotos: doubledippingblog.com

© Text: Catharina Thümling

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