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Ein eigener Olivenbaum: Pflegetipps vom Profi

12. Mai 2015
Olivenbaum

Eingetopft: Ein Olivenbaum für Zuhause

 

Als größter Fan von hochwertigem Ölivenöl beschäftigen wir uns heute einmal mit dem wunderbaren Gewächs, dem wir das grüne Gold zu verdanken haben.

Und auch wenn wir hier nicht mit so viel Sonnen gesegnet sind, wie die Herkunftsländer des Olivenbaums, soll uns das nicht daran hindern, einen eigenen Olivenbaum im Garten bewundern zu dürfen. Mit den folgenden Tipps vom Profi kann jeder einen Olivenbaum aufziehen und sich ein wenig mediterranes Flair in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon zaubern!

Olivetree

1) Sucht einen schönen, sonnigen Platz, an dem sich das junge Pflänzchen wohlfühlen kann. Achtet aber nicht nur darauf, dass der neue Lieblingsplatz für das Olivenbäumchen sonnig (am besten südseitig), sondern auch windgeschützt ist! Die Überwinterung: Falls ihr keinen geeigneten Platz in eurer Wohnung oder in eurem Haus habt, kann man den Olivenbaum auch draußen überwintern lassen. In sehr kalten Regionen, sollte der Baum durch eine Plastikabdeckung geschützt werden. Diese soll natürlich nicht luftdicht abschließen – wir wollen unser Bäumchen schließlich nur warmhalten und nicht ersticken!

2) Neben dem richtigen Platz, ist auch das eigentliche Zuhause für den Olivenbaum wichtig. Der Topf sollte nicht zu klein, aber auch nicht zu groß sein. Achtet beim Umtopfen darauf, die alte Erde vorsichtig von den zarten Wurzeln zu entfernen. Dann den Olivenbaum in den neuen Topf setzen und mit frischer Erde auffüllen. Am besten sind Terrakotta- oder Kunststofftöpfe mit Löchern im Boden geeignet. In der Regel muss der Baum, je nachdem wie schnell er wächst, alle paar Jahre in einen größeren Topf umgesetzt werden.

3) Besonders wichtig für einen glücklichen Olivenbaum ist auch die Erde. Man sollte von herkömmlicher Blumenerde (wie beispielsweise reine Torferde) Abstand nehmen. Diese ist oft zu schwer und beinhaltet zu viel Düngemittel. Am liebsten mag der Olivenbaum mit seinen empfindlichen Wurzeln eine Erde, die mindestens aus 30 % Tonerde oder Bimsstein besteht. Dadurch stellt ihr eine gute Luftzirkulation rund um die Wurzeln sicher. Er soll schließlich kein Heimweh nach dem kargen, steinigen Boden seiner Heimat bekommen.

4) In punkto Bewässerung heißt es wie so oft: „Weniger ist mehr.“ Ein Olivenbaum kann normalerweise mit Wasserknappheit sehr gut umgehen. Hinzu kommt, dass die Wurzeln sehr empfindlich sind und zu viel Wasser die Sauerstoffzufuhr stören kann. Wie häufig der Olivenbaum gegossen werden muss, ist vor allem auch von den klimatischen Bedingungen abhängig. Also am besten den Feuchtigkeitsgehalt der Erde mit der Hand zu testen und den Olivenbaum nach Bedarf bewässern.

5) Für ein besseres Wachstum und in der Hoffnung, dass der Olivenbaum tatsächlich einmal Früchte tragen wird, könnt ihr ihm mit organischen Düngemitteln etwas Gutes tun. Auch hier solltet ihr es nicht übertreiben. Zudem sollte der Olivenbaum nur in der Zeit zwischen Frühling und Spätsommer gedüngt werden. Ansonsten kann euer immergrüne Freund den wohlverdienten Winterschlaf nicht antreten und genießen.

6) Solange der Olivenbaum noch klein ist, benötigt er normalerweise keine kosmetischen Veränderungen hinsichtlich seiner Blätter und Äste. Zu starkes Auslichten würde sogar das Wachstum behindern. Erwachsenen Bäume, die nicht nur der Zierde dienen, sondern auch Früchte tragen sollen, müssen hingegen ab und an zurecht gestutzt werden. Wie das geht erfahrt ihr am Ende der Woche in einem gesonderten Beitrag!

 

Bis dahin wünschen wir schon einmal viel Erfolg bei der Aufzucht eures eigenen Olivenbaums!

 

Weitere Informationen rund um das Thema Olivenbaum & Co erfahrt ihr auch auf unserer Homepage!

 

© Fotos: Florence Stoiber

© Text: Catharina Thümling

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