Gastblog: Kürbislasagne im Rough Cut-Style

Endlich ist er also da, nach einem nicht so extremen, dafür aber extrem langen Sommer: Der Herbst. Mit seinen beeindruckenden Farbenspielen und seinem Kontrast zwischen warm in der Sonne und kühl im Schatten. Alexandra Palla hat auf ihrem Ausflug in tiefliegenden Sonnenstrahlen nicht Kastanien gesammelt, sondern Hokkaido-Kürbisse eingepackt, die sie in ihrer schicken Rough Cut-Küche zu einer g’schmackigen Kürbislasagne verarbeitet hat (was uns mit dieser genialen Location verbindet, könnt ihr hier nachlesen). Hier das Rezept und das großartige Video dazu. Und Alexandra’s Tipp „Man nehme eine Flasche Wein und schütte sie in die Köchin“ haben wir uns zu Herzen genommen – natürlich, nachdem wir 1/8 davon der Lasagne geopfert haben.

Du brauchst

  • 4 kleine Hokkaido-Kürbisse
  • 1 gelbe Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Rinderfaschiertes
  • 1 l Paradeispassata
  • 1/8 l Rotwein
  • Olivenöl, z.B. NOAN Intenso
  • Salz, Pfeffer
  • 500 g Lasagneblätter
  • 100 g grob geriebener Parmesan
  • 1 Handvoll geröstete Kürbiskerne

Für die Béchamel-Sauce:

  • 125 g Butter
  • 3 gehäufte EL Mehl
  • ca. 500 ml Milch

Für den Salat:

  • 300 g Pilze, z.B. Kräuterseitlinge oder Eierschwammerl
  • 4 Handvoll Salat, z.B. Ruccola oder Salatmischung
  • Olivenöl, z.B. NOAN Classic
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 3 EL NOAN Trauben Balsam-Essig
  • Salz, Pfeffer

So geht´s

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
Für die Kürbislasagne die Kürbisse waschen und mit dem Messer den Strunk mit einem glatten Schnitt entfernen, bis das Kerngehäuse sichtbar ist. Darauf achten, dass alle vier Öffnungen ungefähr gleich groß werden – die ausgehöhlten Schalen werden nämlich später die Gefäße für den Salat! Mit einem Löffel die Kerne herauslöffeln; sie sind das einzige, das vom Kürbis nicht verwendet wird.
Die Kürbisse salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Auf ein Backblech setzen und ca. 40 Minuten im Ofen weichbacken. Danach die Hitze auf 170 °C reduzieren.

Währenddessen die Sauce zubereiten. Dafür Zwiebel und Knoblauchzehen schälen, in Würfel schneiden und in Olivenöl andünsten. Sobald sie leicht gebräunt sind, das Faschierte kurz mitbraten und mit Paradeispassata und 1/8 l Rotwein aufgießen, würzen. Zugedeckt 10 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Und schon kommt der nächste Topf auf den Herd und am besten ein Schneebesen in die Hand. Für die Béchamel-Sauce die Butter zerlassen, mit Mehl verrühren und unter ständigem Rühren kurz köcheln lassen. Dann die Milch in kleinen Schlucken dazugießen, auch jetzt ist das Rühren das A&O, damit keine Klumpen entstehen. Dann die Mischung so lange köcheln, bis sie die gewünschte Konsistenz hat (und wieder: immer rühren, rühren, rühren).

Eine rechteckige Form mit etwas Olivenöl einfetten und zunächst eine Schicht Lasagneteigblätter hineinlegen. Mit der Fleischsauce, dem weichen Fruchtfleisch (ohne Schale) der Kürbisse, der Béchamel Sauce und dem geriebenen Parmesan schichten. Die Kunst dabei ist das gleichmäßige Aufteilen auf die Schichten, wobei die letzte Schicht nur mehr aus Béchamel und Kürbis besteht. Mit den Kürbiskernen toppen.
Bei 170 °C ca. eine Stunde mit niedrigem Dampf backen.

Nun geht’s an den Salat. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Pilze darin anbraten. Die Kräuterzweige etwas später dazugeben und mitbraten lassen.
Den Salat waschen, trockenschleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Gemeinsam mit den Pilzen in eine Schüssel geben und würzen. Auf die vier Kürbisschalen verteilen und mit Olivenöl und Essig marinieren.

Sobald die Lasagne fertig ist, sie aus dem Ofen nehmen und noch ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Guten Appetit mit den Herbstfarben am Teller!

© Text: Alexandra Palla, Barbara Schmauss
© Fotos und Video: Alexandra Palla, Rough Cut Blog

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