Hoch lebe der Lebkuchen!

Leckeren Lebkuchen gibt es in den verschiedensten Varianten, aber eines ist bei allen gleich: Sie müssen (ja, MÜSSEN!) möglichst früh gebacken werden! Denn der Duft von Zimt, Nelken und Kardamom lässt sofort vorweihnachtliche Stimmung aufkommen, da kann das Wetter Kapriolen schlagen, wie es will. Und da das feine Backwerk meist etwas Zeit zu reifen braucht, kann man fast gar nicht früh genug mit dem Backen beginnen.

 

Wir haben uns für ein eher klassisches Rezept entschieden, aber statt der Butter kommt in unseren Teig Olivenöl – was denn sonst 😉 Auf geht’s:

DU BRAUCHST

  • 100 g Zucker
  • 500 g Mehl, ganz nach Belieben entweder nur Roggenmehl oder zur Hälfte
  • Roggen und zur Hälfte Weizen
  • 150 g Honig
  • 2 Eier
  • Wasser
  • 2 EL Olivenöl (z.B. NOAN Douro)
  • 2 EL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Natron
  • Salz
  • Ei, Milch, Honig
  • NOAN Macadamianüsse, geröstet

SO GEHT´S

In eine große Schüssel erst das Mehl hineinsieben und dann mit Natron, Lebkuchengewürz, Zucker und einer Prise Salz vermischen. Eine Vertiefung in der Mitte machen.

Der Honig sollte flüssig sein und kann, wenn er zu fest ist, im Wasserbad etwas gewärmt werden. Die Eier verquirlen und gemeinsam mit dem Honig und dem Olivenöl in die Vertiefung der trockenen Zutaten geben. Gut verrühren, sodass ein glatter Teig entsteht. Die Kunst dabei ist, die richtige Konsistenz zu erhalten: Ist er zu fest, lässt er sich nicht gut auswalken, ist er zu weich, wird er schnell rissig. Das Wasser also nur nach und nach hinzugeben und durchkneten, bis der Teig eben nicht zu hart und nicht zu weich ist.

Der Teig kann zwar sofort verarbeitet werden, lasst ihn aber idealerweise über Nacht ruhen. Je nach Geduld also sofort oder am folgenden Tag auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn auswalken und los geht’s mit dem Ausstechen. Natürlich könnt ihr auch eigene Formen oder Buchstaben aus Karton ausschneiden, auf den Teig legen (unbedingt auf der Unterseite bemehlen!) und die Konturen mit dem Messer nachschneiden. Oder wie wärs mit vier Wänden und zwei Dächern für ein Lebkuchenhaus??

Den Ofen auf 180° C vorheizen und die Lebkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Am besten ähnlich große Lebkuchen gemeinsam auf ein Blech geben, damit alle gleichmäßig gebräunt werden. Dann für 10 bis 12 Minuten backen.

Verzieren könnt ihr sowohl vor als auch nach dem Backen. Drückt z.B. ganze Macadamias oder Splitter in den Teig, um Muster oder Gesichter zu formen, oder bestreicht ihn mit verquirltem Ei, Milch oder Honig, bevor ihr das Backblech in den Ofen schiebt. Die ausgekühlten Lebkuchen könnt ihr mit Zuckerguss dekorieren. Dazu ein Eiweiß mit dem Handmixer schaumig schlagen und nach und nach 250 g gesiebten Puderzucker einrieseln lassen, eventuell auch ein paar Spritzer Zitronensaft dazugeben. Die Masse lässt sich mit einem Holzstab oder einem Spritzsack (ein Gefrierbeutel tut’s auch, bei dem ihr eine der Ecken abschneidet) dünn auftragen oder ihr glasiert die Lebkuchen großflächig. Bunte Streusel oder kandierte Früchte geben Farbtupfer.

Lasst eure Kunstwerke gut trocknen und dann ab damit in eine hübsche Blechdose, oder kreiert das Lebkuchenhaus euerer Träume damit!

 

Text: Barbara Schmauss
Fotos: Camilla Kaiser

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