Wissenswertes über Olivenöl



Die Olivenfrucht ist immer zuerst grün, bevor sie schwarz wird. Frisch vom Baum geerntet, ist sie ungenießbar. Olivenöl ist nicht nur ein Balsam für den Gaumen, sondern dient auch der Gesundheit und Schönheit. Denn es ist wissenschaftlich belegt, dass das “Gold des Südens” sowohl eines der gesündesten Nahrungsmittel als auch Heilmittel ist, da es nachweislich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und sogar einigen Krebsarten vorbeugt.

Große Depots an ungesättigten Fettsäuren machen Oliven zu einem potenten Lebenselixier. Poliphenole sorgen dafür, dass die Blutgefäße dehnbar bleiben und sich damit besser an die Veränderungen des Blutflusses anpassen können. Das in Oliven enthaltene Vitamin E verzögert den Alterungsprozess menschlicher Zellen sorgt so für straffe Haut und besonders glänzendes Haar.

Die Frucht: Die Olive (von lat.: „Oliva“, was wiederum vom urgriechischen "Elaíva" kommt). Der Baum: Der Olivenbaum zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt – die ersten Überlieferungen stammen aus dem Jahr 3.500 v.Chr. Weltweit wachsen etwa 750 Millionen Bäume und es gibt hunderte verschiedene Arten. Der Geschmack: Nicht nur die Olivensorte, sondern auch der Reifezustand der Frucht bestimmt den Geschmack des Olivenöls. Oliven reifen über den Sommer bis zum Herbst – je nach Reifegrad der Oliven verändert sich auch das Öl. Die Herkunft: Manche meinen, die Olive stamme aus dem Zweistromland (Mesopotamien, zwischen Euphrat und Tigris, also aus der Gegend zwischen dem heutigen Iran und Syrien). Andere wiederum glauben, sie käme aus Asien. Der vorherrschenden Meinung nach, hat sie ihren Ursprung im Mittelmeerraum, wo weltweit bis heute die meisten Olivenbäume zu finden sind (ca. 500 Millionen). Hier finden die Olivenbäume optimale Lebensbedingungen: Viel Wärme und Sonne! Die Geschichte: Um den knorrigen Olivenbaum und seine köstlichen Früchte ranken sich viele Mythen und Sagen. Die Geschichte des Olivenanbaus lässt sich bis weit in die Antike zurückverfolgen. Schon die alten Römer und Griechen kannten den Olivenbaum und wussten um die einzigartige Wirkung des „Gold des Südens“.

Die Europäische Union ist nicht nur der größte Olivenölproduzent (in absteigender Reihenfolge: Spanien, Italien und Griechenland), sondern auch der größte Verbraucher. Die Griechen benutzen am meisten (ca. 20 L/Kopf im Jahr) danach folgt Italien (ca. 12 L/Kopf im Jahr) dicht gefolgt von den Spaniern (ca. 10 L/Kopf im Jahr) und den Portugiesen (ca. 5 L/Kopf im Jahr). Olivenbäume wachsen mittlerweile auch in Japan, am Himalaja, im Süden der USA, in Lateinamerika und in Australien.

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